Nachhaltigkeit: Messe Frankfurt bezieht ab 2020 ausschließlich Ökostrom

Die Messe Frankfurt will ab dem Veranstaltungsjahr 2020 ihren gesamten Strombedarf aus regenerativen Energiequellen beziehen. Die Maßnahme ist Teil einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie für mehr Klima- und Umweltschutz. Messe-Geschäftsführer Uwe Behm betont, dass durch die vollständige Umstellung auf Ökostrom jährlich bis zu 19.000 Tonnen CO2 eingespart werden können. Zudem komme man der umweltschonenden Messeplanung vieler Veranstalter und Aussteller entgegen, deren Bewusstsein für das Thema Nachhaltigkeit in den letzten Jahren gestiegen sei.

Schon seit Jahren haben regenerative Energien große Bedeutung auf der Messe Frankfurt. Drei Photovoltaikanlagen werden auf dem Gelände betrieben, die jüngste davon seit Ende 2018 auf dem Dach der neuen Messehalle 12. Perspektivisch sollen pro Jahr etwa 2 Gigawattstunden Strom auf dem Messegelände erzeugt werden. Der jährliche Gesamtstrombedarf der Messe Frankfurt für die Versorgung von Hallen, Ständen und Gelände entspricht etwa dem einer mittleren Kleinstadt mit rund 40.000 Einwohnern. Beim Verzicht auf konventionelle Energiequellen hat die Messe Frankfurt mit dem Energiedienstleister Mainova AG einen langjährigen Kooperationspartner an ihrer Seite.

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